
Skipper. Segellehrer. Systemdenker.
Seit 2008 auf See — mit einer Ruhe, die man nicht lernen kann, ohne sie gelebt zu haben.
Die Leidenschaft hat mich in dem Moment gepackt, in dem ich das erste Mal am Ruder stand. Nicht als Idee — als körperliche Sicherheit, dass ich hier hingehöre.
Von den Schweizer Seen ging es bald aufs Meer. 2010 dann mein erster Törn als Skipper mit Kunden: eine Katamaran-Überführung von Gibraltar in die Türkei. Kein Testlauf am Chartersteg — sondern gleich das ganze Mittelmeer, unter meiner Verantwortung.
Zwei Jahre später kamen die britischen Diplome — RYA Yachtmaster Offshore, MCA Master of Yachts 200gt Commercial, dazu die Ausbildungserlaubnis als RYA Cruising Instructor. Ich habe die zwei Jahre nicht ausgesucht, weil sie schnell gingen. Ich habe sie ausgesucht, weil sie gründlich sind.
Von 2013 bis 2017 waren meine Partnerin und ich nonstop auf einem 45-Fuss-Cruiser-Racer unterwegs. Von Frühling bis Herbst kreuzten wir durchs Mittelmeer — Gibraltar, Balearen, Sardinien, Kroatien, Griechenland, Kreta. Im Winter rund um die Kanaren.
Marketing, Reparaturen, Skippern, Ausbildungstörns — wir haben etwa 30 Törns pro Jahr mit Gästen gemacht. Dazwischen Malta auf einem 25-Meter-Katamaran. Ozean-Passagen von Las Palmas nach Madeira, 48 Stunden ohne Landsicht. Die MCA-Prüfung. Die Küche unterwegs. Kinder, die aus anderen Booten winkten.
Erst als unsere Tochter zur Welt kam, haben wir auf Teneriffa einen festen Wohnsitz genommen. Seit 2017 zurück in der Schweiz. Seit 2022 wieder aktiv im Segelbusiness — mit einer Ruhe und Souveränität, die man nur durch diese vier Jahre erwirbt.
Ein Skipperkurs zwischen den Inseln. Amwind-Kurs, Passatwind auf der Nase, offene See. Was hier passiert, findet in keinem Segelschein-Buch statt — und ist genau der Grund, warum du bei mir üben willst, bevor du selbst als Skipper unterwegs bist.




Insta360 · Rohaufnahmen · unbearbeitet
Bevor ich zum Skipper wurde, war ich fast 25 Jahre Softwarearchitekt und Berater. Enterprise-Systeme, Datenbanken, Schnittstellen — die stille Arbeit an großen technischen Zusammenhängen.
Das klingt weit weg vom Segeln. Ist es aber nicht.
Segeln ist Systemdenken. Wind, Strömung, Crew, Boot, Route, Wetter — jedes einzelne Element beeinflusst die anderen. Wer nur Symptome behandelt, verliert. Wer das System versteht, gewinnt Ruhe. Das ist, was ich meinen Schülern beibringe: nicht Manöver auswendig lernen, sondern das System Wasser+Wind+Schiff+Mensch verstehen.
Und weil ich in beiden Welten zuhause bin, kann ich dir digital vermitteln, was am Wasser passiert. Videos, Kurse, Live-Meetings, strukturierte Wissensbasis — ohne dass die Substanz verloren geht.
Britische und Schweizer Ausbildung — international anerkannt, kommerziell befugt, lehrbefugt.
Ich bin nicht der lauteste Skipper. Ich schrei nicht, wenn du dein erstes Anlegemanöver verhaust. Ich zeige es dir noch einmal. Und noch einmal. Bis es sitzt.
Souveränität entsteht nicht durch mehr Theorie. Sie entsteht durch Wiederholung, ruhige Anleitung und Reflexion. Wenn dich das anspricht — bist du hier richtig.
Fair Winds,
Robin